Ein chemisches Peeling ist ideal bei Hauttypen mit Rosacea oder Teleangiektasien , da hier kein mechanisches Peeling gemacht werden sollte. Ausserdem regulieren chemische Peelings die Talgproduktion , sowohl bei fettiger als auch bei trockener Haut. So helfen sie sowohl bei Akne als auch bei einem trockenen, atrophischen Hautbild. Die Haut wird wieder aufnahmefähiger und dadurch ausgeglichener.

Chemische Peelings
Das chemische Peeling (auch medizinisches Peeling) genannt, ist ein non-invasives (nicht-operatives) dermatologisch-ästhetisches Verfahren zur Hautverschönerung. Beim medizinischen Peeling wird mittels Fruchtsäuren oder anderen chemischen Säuren die obersten Hautschichten abgetragen. Zusätzlich kurbelt die Behandlung die Kollagenbildung an, wodurch die Haut insgesamt reiner, feinporiger und glatter wirkt. Nach der Behandlung kommt es zu einer Abschuppung der Haut. Dies ist gewollt und trägt zum Erfolg der Behandlung bei. Als Nebenwirkungen können ein leichtes Brennen und eine mehr oder weniger starke Rötung der Haut auftreten. Die Stärke der Nebenwirkungen hängt in erster Linie von der Art des Peelings ab.

Anwendungsgebiete
Chemische Peelings eignen sich zur Behandlung von Akne bzw. Aknenarben, Pigmentflecken, leichten bis mitteltiefen Falten sowie zur Straffung der Haut. Empfehlenswert ist die Behandlung auch bei bestimmten Hauterkrankungen, wie z. B. bei Rosacea oder Teleangiektasien (Couperose). In diesen Fällen sollte auf ein mechanisches Peeling verzichtet werden, da es die Mikrozirkulation der Haut anregt und die Hautprobleme noch verstärken könnte. Das medizinische Peeling eignet sich übrigens nicht nur für die Gesichtshaut, sondern kann auch am Hals, im Dekolleté-Bereich oder am Handrücken angewendet werden.

Arten von chemischen Peelings

  • leichtes Peeling (Lunchtime-Peeling)
  • mitteltiefes Peeling (Weekend-Peeling)
  • tiefes Peeling (Phenol-Peeling)

Leichtes Peeling
Das oberflächliche Peeling ist eine relativ milde Behandlung, da es nur die oberste Hautschicht beseitigt. Hierzu werden Säuren, wie AHAs (Alpha-Hydroxysäure, wie z. B. Glykolsäure), BHAs (Beta-Hydroxysäure, wie beispielsweise Salicylsäure) eingesetzt. Mit dem oberflächlichen Peeling lassen sich leichte Pigmentflecken aufhellen sowie kleine Hautunreinheiten und Trockenheitsfältchen reduzieren. Nach einem oberflächlichem Peeling sind Sie sofort wieder gesellschaftsfähig.

Mitteltiefes Peeling
Beim mitteltiefen Peeling kommt der intensivere Wirkstoff Trichloressigsäure (TCA) zum Einsatz. Dieser dringt bis in die Hornschicht der Haut vor und eignet sich für die Behandlung von kleineren Fältchen und oberflächlichen Narben. Zusätzlich lassen sich mit TCA stärkere Hautpigmentierungen aufhellen und sonnenbedingte Zellschäden vermindern. Beim mitteltiefen Peeling beträgt die Ausheilzeit etwa eine Woche.

Tiefes Peeling
Bei dieser Art von Peeling werden mehrere Hautschichten mit höher konzentrierter Trichloressigsäure oder mit dem Wirkstoff Phenol abgetragen. Mit dieser Behandlung können Narben, große Poren sowie mittelstarke Falten reduziert werden. Nach einem tiefergehenden Peeling müssen Sie mit einer Ausfallzeit von etwa 10 bis 14 Tagen rechnen. Tiefe Peelings werden ausschließlich von einer Dermatologin durchgeführt. Sie werden im Kosmetikstudio NICHT durchgeführt!

Welches chemische Peeling für Sie infrage kommt, hängt sowohl von Ihrer Hautbeschaffenheit als auch von Ihrem angestrebten Behandlungsziel ab.

Nähere Informationen zur Behandlung erhalten Sie im Rahmen eines ausführlichen und persönlichen Beratungsgesprächs in Ihrem Kosmetikstudio Augustin. Wir freuen uns auf Sie!

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